Trampolinspringen.

2013: Wow. Du hast mich umgehauen, wie schon lange keiner mehr. Diese eine Nacht. Wir kennen uns schon lange, haben schon viele Nächte durchgetanzt, distanziert aber freundlich. Doch in dieser einen Nacht war alles anders. Du hast mir den Kopf schon vor Jahren verdreht, mit deinem Aussehen. Jetzt hast du meine kleine Welt auf den Kopf gestellt, mit deinem Ich.

Ich dachte ich werde mich nie wieder so fühlen, nach ihm. Er fraß mich von innen heraus auf und kappte alle Verbindungen zu meinen Gefühlen. Doch du hast es geschafft. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. Hast dich durchgekämpft durch tausend Schichten. Denkst du, die Mauer wird ganz verschwinden? Bleibst du bis alle Steine weg sind? Ich hoffe es. Denn das Gefühl das mich grad vereinnahmt ist wunderschön.

Das Alleinsein hat gutgetan. Ich dachte ich werde allein bleiben, weil’s so viel einfacher ist. Doch das mit dir, es fühlt sich gut an. Ich will es auf mich zukommen lassen, ich will nicht mehr allein sein. Jedenfalls jetzt grad nicht. Ich fühle mich schwerelos, sorgenfrei, unbeschwert – so verdammt gut!

Klar ist unerwiderte Liebe grausam. Aber ehrlich, das Verliebt sein am Anfang, Kopf aus, Herz an, es ist wunderschön. Es ist Trampolinspringen, Rollschuh fahren und durch blühende Wiesen rennen gleichzeitig.

Danke, dass du mir zeigst, dass ich es noch kann. Du zeigst es mir mit deinem kindlichen Lachen, mit deinem herzlichen an-dich-drücken und mit deinem unkomplizierten Händchenhalten. Und deinem Blick, wenn du mich anschaust!

2017: Amélie hat mich heute Morgen gefragt, wie Verliebt sein sich wohl anfühlt. „Wunderschön, du fühlst dich wie schwerelos, wie Trampolinspringen!“ Ich habe dabei an die Anfangszeit mit dir gedacht. Die GROSSEN Gefühle, das permanente Grinsen in meinem Gesicht, wie alles – also wirklich alles- unwichtig war – außer dir und Amélie. Wie glücklich die Zeit mir dir war. Also dachte ich, klar, wie Trampolinspringen, bis dir schlecht wird. Schlecht, wegen all der Unsicherheit. Wegen all der komplizierten Gefühle/Gedanken/Missverständnisse, die sich nach und nach einschleichen, die man zusammen bewältigen muss, oder irgendwann aufgeben muss, da man sonst kotzen wird. Wie Trampolinspringen – Amélie liebt Trampolinspringen, also hoffe ich, ich habe ihr Verliebt sein nicht auf Grund meiner Erfahrungen madig gemacht.

Klar ist unerwiderte Liebe grausam. Aber ehrlich, das Verliebt sein am Anfang, Kopf aus, Herz an, es ist wunderschön. Es ist Trampolinspringen, Rollschuh fahren und durch blühende Wiesen rennen gleichzeitig.

Danke, dass du mir gezeigt hast, dass ich es noch kann. Du hast es mir mit deinem kindlichen Lachen, mit deinem herzlichen an-dich-drücken und mit deinem unkomplizierten Händchenhalten gezeigt. Und deinem Blick, wenn du mich angeschaut hast. Bis zum Schluss.

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