Freundinenmusikmomente

Musik hilft, spricht aus der Seele, tröstet, erinnert, weckt Gefühle, kann aber auch einfach nur Spaß und Ablenkung bringen.

Heute abend habe ich ein längst vergessene Playlist gehört und bin bei zwei/drei/vier Liedern „weg“ gewesen. Bei einem wegen wundervoller, hoffnungsgeladener Erinnerungen. Bei dem anderen wegen dem „Ja, genau soooo fühle ich mich gerade“ Gefühl, beim nächsten wegen der aktuellen offenen Fragen nach dem Warum, dem Sinn und dem bitteren Gefühl des Versagens. Die Tränen habe ich immerhin nach fünf 10 Minuten wieder in ihr Versteck geschickt und mich lieber mit Telefonieren abgelenkt und mir von Amélies Cousin (sie nennt ihn „Mosin“ – intelligentes Mädel: Mischung aus Cousin und Name) berichten lassen.

Dann habe ich mit einer liebgewonnenen Freundin geschrieben, der ich heute Mittag von meinem IST Zustand erzählt habe und sie schickte mir ungelogen genau eines dieser Lieder mit den Worten, dass sie es heute x-Mal gehört hat und dabei auch mal an mich denken musste.

Zufall? Nein, ich denke einfach, wir beide verstehen den Text, die Bedeutung, die Hoffnung und die Sehnsucht dahinter.

Es hat mich auf jeden Fall berührt und ich habe mich einen kleinen Moment weniger allein gefühlt. Und habe mich mit ihr direkt zu einem Mädels-Quatsch-Musik-Essen-Wein-Abend verabredet. Sehr gut! Ablenkung und Pläne sind Balsam.

Und hier mein letzter Song vorm Schlafen Träumen gehen (ja ja, Klischee erfüllt – aber zumindest heut das erste Mal gehört):

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